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Drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

 

Aktuelle Projekte

Abgeschlossene Projekte

 

 


Aktuelle Projekte

 

1. Ab Oktober 2020:

Biblia Rabbinica: Der Bibeltext in der rabbinischen Literatur — Erfassung der Textvarianten anhand der babylonisch-jemenitischen Texttradition.

  • Projektleiterin: Professorin Dr. Hanna Liss
     
  • Gef?rdert durch:


 

2. "Mekka und Jerusalem: Ein Radioprogramm/Podcast zu den jüdisch-muslimischen Beziehungen"

  • Projektleiter: Prof. Dr. Frederek Musall, Juniorprof. Dr. Johannes Becke
  • Mitarbeiterin: Frau Beyza Arslan, M.A.

Mithilfe einer Radiosendung sowie eines Podcast (produziert in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk) zielt das Projekt darauf ab, die Forschung über muslimisch-jüdische Beziehungen einem breiten und nichtakademischen Publikum zug?nglich zu machen.

Es soll die zunehmende Entfremdung zwischen Juden und Muslimen in Deutschland thematisiert werden, die durch Islamophobie, muslimischen Antisemitismus und den Konflikt im Nahen Osten verst?rkt wird. Dabei wird sich das Projekt auf die philosophische, kulturelle und politische Dimension der muslimisch-jüdischen Beziehungen konzentrieren und das komplexe Verh?ltnis aus der Perspektive der Judaistik, der Islamwissenschaft/Islamischen Theologie, der Israelstudien und der Nahoststudien untersuchen. Ausgehend von interdisziplin?ren Themen wie beispielswiese der jüdischen Geschichte im Naher Osten, der muslimisch-jüdisch-philosophische Dialog oder die Beziehung zwischen Mehrheiten und Minderheiten versucht das Projekt eine Plattform für alternative wissenschaftliche Stimmen zu schaffen, die dem zunehmenden Diskurs der interkulturellen Konfrontation entgegenstehen.

Gef?rdert durch   

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3. NS-Raubgut in der Bibliothek Albert-Einstein der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg - Die Provenienzen im Nachlass des Rabbiners Emil Davidovic

  • Projektleiterin: Rabbinerin Prof. Dr. Birgit Klein  

Im Jahr 1988 erwarb die HfJS den Nachlass des ehemaligen Landesrabbiners von Westfalen, Herrn Emil Davidovic (geb. 1912), der zwei Jahre zuvor verstorben war. Der Gro?teil dieses Nachlasses besteht aus dessen privater Bibliothek und umfasst ca. 6.000 B?nde. Hiervon sind ca. 2.500 B?nde z.B. durch ihr Erscheinungsjahr vor 1945 auf ihre Provenienzen und NSRaubgut-Verdacht zu untersuchen. Inhaltlich handelt es sich vorrangig um Judaica in deutscher und hebr?ischer Sprache.

Der Auschwitzüberlebende Davidovic war zun?chst in Prag als Rabbiner t?tig und begann dort bereits, seine Privatbibliothek aufzubauen. Hierfür erwarb er dort in gr??erem Umfang Bücher in Antiquariaten, die wiederum zu einem erheblichen Teil NS-Raubgut ver?u?erten. So erscheinen in Büchern aus dem Nachlass Davidovic zahlreiche Besitzvermerke von bekannten jüdischen Personen und Institutionen (z. B. aus Berlin, Prag, Breslau, München). Im Rahmen dieses Projektes wird dieser Teilbestand per Autopsie auf seine Provenienzen hin geprüft (einschlie?lich Erbensuche und ggf. Restitution/Entsch?digung). Auch in F?llen, in denen keine Restitution m?glich ist, wird das Projekt diejenigen angemessen würdigen, denen einst die Bücher geh?rten. Auf diese Weise wird das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur im Besonderen und zur jüdischen Geschichte w?hrend und nach der Schoah im Allgemeinen leisten.

http://www.easylinedomotica.com/provenienzforschung/start.html

Die untersuchten Bücher sowie die aufgefundenen Provenienzhinweise werden in der kooperativen Datenbank " ver?ffentlicht.

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Gef?rdert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und die Lilli und Michael Sommerfreund-Stiftung.

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4. Corpus Masoreticum: Die Inkulturation der Masora in die jüdische Gelehrsamkeit Westeuropas im 11. bis 13. Jahrhundert. Digitale Erschlie?ung einer vergessenen Wissenskultur (Langzeitvorhaben)

  • Projektleiterin: Professorin Dr. Hanna Liss

Die Masora zur Hebr?ischen Bibel liegt heute in verschiedenen Rezensionen innerhalb und au?erhalb der Bibelcodices vor, von denen bis heute ausschlie?lich die orientalische Tradition anteilig bearbeitet und allgemein beachtet wird. Ziel des Projektes ist die erstmalige Aufarbeitung der westeurop?ischen (ashkenasischen) Masoratradition zwischen dem 11. und 13. Jh, die sich von der orientalischen Masora nicht nur philologisch unterscheidet, sondern bereits in ihrem ?u?eren Erscheinungsbild als masora figurata darauf hinweist, dass die Masora unter den Juden Westeuropas in ganz eigener Weise rezipiert wurde, anders, als dies in der orientalisch sefardischen Gelehrtenkultur der Fall war. Die ashkenasischen Juden suchten mit exegetischen und künstlerischen Mitteln, die masoretische Tradition der orientalischen Codices und damit jene in Auseinandersetzung mit dem Islam entwickelte sprachwissenschaftlich grammatische Wissenstradition in das durch die rabbinische Gelehrtenkultur bestimmte religi?se Denken Westeuropas zu integrieren. Dieser Inkulturationsprozess der Masora ist ohne die Auseinandersetzung mit der christlichen Umwelt (Theologie; Ikonographie, Buchmalerei, Architektur) nicht denkbar. Die hier avisierten Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die europ?ische Geschichte des masoretischen Bibeltextes und seiner Auslegung und liefern damit wichtige wissenschaftliche Impulse nicht nur für die Jüdischen Studien, sondern auch für die jüdische und christliche Theologie sowie die mittelalterliche Kunstgeschichte. Die philologische Arbeit wird dabei von Anfang an in eine digitale Arbeitsumgebung integriert werden (BIMA Biblical Masora Database), die nach Abschluss des Projektes vom Abraham Berliner Center an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg weiter betrieben wird, und deren Forschungsrohdaten an der Universit?tsbibliothek Heidelberg beheimatet sein werden.
http://www.easylinedomotica.com//abc/projekte.corpus-masoreticum.html

  • Gef?rdert durch:


 

5. Der Masoretische Text der Hebr?ischen Bibel in seinen unterschiedlichen materialen Gestaltungen in Westeuropa (Teilprojekt B4 im SFB 933 Materiale Textkulturen)

  • Projektleiterin: Professor Dr. Hanna Liss

Kommentierungen und Superkommentare in der mittelalterlichen Auslegungs- und Kommentarliteratur zwischen 1040 und 1450 sowie ausgew?hlte aschkenasische Bibelhandschriften, die den Text der Masora magna in mikrographischer Schrift als Masora figurata bieten. Die leitende Frage beider Untersuchungen ist, in welchem Ma?e die Masora-Tradition von den materialen Komponenten und ihren Designs bestimmt ist: Wie sind die vielf?ltigen Darstellungsformen mit der unterschiedlichen Rezeption in verschiedenen sozialen Feldern (Gelehrtenkreise, Gemeinde oder synagogale Praxis) verbunden?
www.materiale-textkulturen.de/teilprojekt.php?tp=B04&up=&fp=2

  • Gef?rdert durch:


 

6. Graduiertenkolleg 1728-0 Theologie als Wissenschaft. Formierungsprozesse der Reflexivit?t von Glaubenstraditionen in historischer und systematischer Analyse

  • Wissenschaftliche Beteiligte: Professor Dr. Hanna Liss
  • Antragstellende Hochschulen: Goethe-Universit?t, Frankfurt a. M. (federführend), Philosophisch-Theologische Hochschule (PTH) Sankt Georgen, Frankfurt a. M.; Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS), Johannes-Gutenberg Universit?t Mainz.
  • Sprecher: Prof. Dr. Thomas Schmidt, Goethe-Universit?t, Frankfurt am Main; designierte 2. Sprecherin: Prof. Dr. Hanna Liss, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
  • www.theologie-als-wissenschaft.de/
  • Gef?rdert durch:


 

7. Der Bibeltext der Handschriften mit babylonisch-jemenitischer Punktation: Erfassung der Textvarianten




8. Arbeitsgruppe Text und Textlichkeit

  • Projektverantwortliche an der HfJS: Professor Dr. Hanna Liss
  • Sprecher: Prof. Dr. Andreas Kablitz, Romanistik und Komparatistik, U K?ln, Prof. Dr. Christoph Markschies, Evangelische Theologie, HU Berlin, Prof. Dr. Peter Strohschneider, Germanistische Medi?vistik, LMU München
     
  • Gef?rdert durch:

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9. Die NEUE GALLIA-GERMANIA JUDAICA; Pilotprojekt für ein digitales europ?isches Kooperationsprojekt JUDAICA IN EUROPA

  • Projektleiter: Professor Dr. Johannes Heil
  • Mitarbeiter: Dr. (EHESS Paris) Amélie Sagasser, MA, Clemens Liedtke, M.A.

Die digitale Neue Gallia-Germania Judaica greift die Str?nge der für die Forschung bedeutenden, aber in die Jahre gekommenen Gallia und der Germania Judaica für die Zeit von den Anf?ngen von Aschkenas (ca. 900) bis 1300 auf. Mit Fokus auf die Kernlandschaften von Aschkenas vom Ober- und Mittelrhein (also die heutigen Bundesl?nder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz) bis zur Champagne werden grenzüberschreitend die Orts- und Landschaftsartikel auf den neuesten Forschungsstand gebracht. Dabei ist keine Neubearbeitung als Buchreihe geplant, sondern den Absichten der Initiatoren von einst soll unter konsequentem Einsatz der heutigen technischen und medialen M?glichkeiten entsprochen werden: als digital gestützte, interaktiv angelegte und auf kontinuierliche Fortschreibung ausgerichtete Web-Plattform mit kostenfreiem Zugang für die Nutzer (open access).

  • Das Pilotprojekt wird auf drei Jahre (2017-2020) im Rahmen des RISC-F?rderungsprogrammes vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der Klaus Tschira-Stiftung und dem Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.?. R. gef?rdert.

             


 

10. Geteilte überzeugungen: Produktion von gemeinsamen Mechanismen zum Austausch und zur Ausbildung des konfessionellen Führungspersonals im Oberrhein Raum

  • EU-finanzierte Programmzusammenarbeit
  • Projektverantwortlicher an der HfJS: Professor Dr. Johannes Heil
  • Gef?rdert durch den Europ?ischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)
  • Partner: Université de Strasbourg, Albert-Ludwigs-Universit?t Freiburg, Universit?t Basel, Universit?t Heidelberg, Eberhard Karls Universit?t Tübingen



11. Griechische und lateinische Transkriptionen des Althebr?ischen und ihr Platz in der historischen Grammatik der hebr?ischen Sprache

  • Projektleiter: Professor Dr. Viktor Golinets
  • Gef?rdert durch das Eliteprogramm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden der  Baden-Württemberg-Stiftung.

       https://www.bwstiftung.de/fileadmin/templates/pics/layout/logo.png


 

12. Mendel Lefin Satanowers jiddische übersetzung des Buches Ijov: Edition eines bedeutenden Zeugnisses der osteurop?ischen Haskala im frühen 19. Jahrhundert.


 

13. Ein hochmittelalterlicher jüdischer Wohn- und Handelskomplex in Erfurt und seine Raumfassung

  • Projektverantwortliche an der HfJS:  Prof. Dr. Annette Weber, Lehrstuhl Kunst
  • Partner: Fachhochschule Erfurt, Technische Universit?t Berlin
  • Gef?rdert durch:    


 

14. Israelstudien in der arabischen Welt

  • Projektleiter: Juniorprofessor Dr. Johannes Becke
  • Gef?rdert durch das Eliteprogramm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden der  Baden-Württemberg-Stiftung.

        https://www.bwstiftung.de/fileadmin/templates/pics/layout/logo.png


 

15.  Datenbankprojekt ?Althebr?ische Personennamen“

  • Projektleiter: Professor Dr. Viktor Golinets
  • Gef?rdert durch:    

Das Ziel dieses Fortsetzungsprojektes ist die Erstellung einer Datenbank althebr?ischer Personennamen. Die Datenbank, die online zug?nglich sein wird, soll erlauben, elaborierte morphologische und syntaktisch-semantische Suche am gesamten Namenskorpus durchzuführen.

Das Projekt wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für die Biblische Einleitung an der Julius-Maximilians-Universit?t Würzburg (Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Hans Rechenmacher) und der IT-Gruppe Geisteswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universit?t München (Leiter Dr. Christian Riepl).


 

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Abgeschlossene Projekte

 

1. Forscherkolleggruppe "Maimonides Centre of Advanced Studies - Jewish Scepticism (Mcas-JS)

Senior Fellowship mit dem Thema: "Scepticism" in Medieval Ashkenaz and the Tosafits as Masterminds-The Glosses in MS Vienna Cod. Hebr. 220 and their critical Discourse  against traditional Exegesis.

  • Senior Fellow: Professor Dr. Hanna Liss
  • Partner: Das Projekt wird zusammen mit der Universit?t Hamburg durchgeführt.
  • Laufzeit: 6 Monate (Wintersemester 2017/18)
  • Gef?rdert durch:
     

2. Datenbankprojekt ?Biblisch-hebr?ische Personennamen“

 

  • Projektleiter: Juniorprofessor Dr. Viktor Golinets
  • Mitarbeiter: Josef ?ernohous

 


Das Ziel dieses Projektes ist die Erstellung einer Datenbank biblisch-hebr?ischer Personennamen. Die Datenbank, die online zug?nglich sein wird, soll erlauben, elaborierte morphologische und syntaktisch-semantische Suche am gesamten Namenskorpus durchzuführen.

Das Projekt wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für die Biblische Einleitung an der Julius-Maximilians-Universit?t Würzburg (Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Hans Rechenmacher) und der IT-Gruppe Geisteswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universit?t München (Leiter Dr. Christian Riepl).

  • Gef?rdert durch:    
     


3. Die wei?e Ehe mit der Schweiz. Zur Kriminalisierung der Bürgerrechtsehe (1922-1952). (Eherecht, Staatsbürgerschaft, Verwaltungspraxis, Zivilstandsbeh?rde, Migrationsregime, Geschlechterforschung, Exilforschung)

  • Projektleiterin: Dr. Susanne Bennewitz
  • Gef?rdert durch die Reinhard-Frank-Stiftung

     

4. Wandel jüdischer Traditionen im Wechselspiel von Lebenswelt und Diskurs (Vorphase)

  • Projektleiter: Professor Dr. Reichman
  • Mitarbeiter: Dr. Josse Bamberger
  • Gef?rdert durch den BMBF


5. Online_Lehrerhandreichung: Diskurse zur Emanzipation der Juden in Baden

  • Projektleiter: Professor Dr. Klein/ Dr. Bennewitz
  • Gef?rdert durch die Stiftung EVZ Berlin, Leo Baeck F?rderprogramm

 


6. Synagoge Niederzissen - Funde aus der Genisa

  • Projektbeteiligte an der HfJS: Professor Dr. Weber
  • Partner: Johannes Gutenberg-Universit?t Mainz
  • Gef?rdert durch:    

         
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7. Gesamtedition der Elie Wiesel Werke an der Forschungsstelle Elie Wiesel

  • Projektleiter: Professor Dr. Krochmalnik
  • Gef?rdert durch die Lilli und Michael Sommerfreund-Stiftung
  • Partner: Universit?t Tübingen

     

8. Edition ‘Moses Mendelssohn, Gesammelte Schriften – Jubil?umsausgabe’: Kommentar zum Pentateuch Moses Mendelssohns (Bde. 9.3 und 9.4)

  • Projektleiter: Professor Dr. Krochmalnik
  • Gef?rdert von
    • 2015 Lilli und Michael Sommerfreund-Stiftung:  Antrag zur Abschlussf?rderung der Jubil?umsausgabe der Werke Moses Mendelssohns (genehmigt)
    • 1.10.2006 – 30.6.2007 und 1.10.2007 – 29.2.2008: Salomon Ludwig Steinheim-Institut, F?rderung durch die Alfred Freiherr von Oppenheim-Stiftung (zusammen mit Michael Brocke): Antrag zur Abschlussf?rderung der Jubil?umsausgabe der Werke Moses Mendelssohns. Bde. 9. 4; 25 und 26 (genehmigt 30 000€)
    • 14.1.2006: Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, F?rderung durch die DFG, seit 15.1.2006 seitens der DFG kostenneutral unterstützt
  • Partner: Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte e.V.

     

9. Bibliographische Aufnahme von Fachzeitschriften- und Buchpublikationen in hebr?ischer Sprache zur Hebraistik und benachbarten F?chern.

Ein gro?er Teil der fachrelevanten wissenschaftlichen Literatur zu allen Bereichen der hebr?ischen Sprache und Literatur, sowohl chronologisch als auch thematisch, ist in neuhebr?ischer Sprache/Ivrit (im Weiteren: Hebr?isch) in Aufsatzform erschienen. Die entsprechenden Publikationsorgane sind Fachzeitschriften, Fachreihen sowie zu bestimmten Anl?ssen herausgegebene Bücher (Fest- und Gedenkschriften, Kongressb?nde, Sammelwerke einzelner Autoren). Die meisten dieser Aufs?tze haben neben dem hebr?ischen auch einen englischen – seltener einen franz?sischen Titel – und sie enthalten eine Zusammenfassung in Englisch, selten in Franz?sisch. Aus diesem Grund sind diese Publikationen für die das Hebr?isch nicht lesenden WisseschaftlerInnen in gewissem Ma?e zug?nglich. Diese Publikationen enthalten eine gro?e Menge Fachwissen, produziert nicht nur von israelischen, sondern auch von europ?ischen und amerikanischen Wissenschaftlern, die auf Hebr?isch schreiben. Das Ziel des Vorhabens ist, hebr?ischsprachige Publikationen systematisch bibliographisch zu erfassen. Die bibliographischen Listen werden auf www.sembi.de ver?ffentlicht.

  • Im Jahre 2014 wird das Projekt gef?rdert durch das Baden-Württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Rahmen des Lehrprogramms für Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren an Hochschulen in Baden-Württemberg.

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10. Theorie und Praxis der rituellen Reinheit im mittelalterlichen aschkenasischen Judentum / Ritual Purity in Medieval Ashkenaz (Teilprojekt im SFB 619 Ritualdynamik)

Das Projekt besch?ftigt sich mit den Gesetzen zur rituellen Reinheit im mittelalterlichen aschkenasischen Judentum. Es soll die Frage bearbeitet werden, warum bestimmte Gruppierungen wie die sog. ?deutschen Frommen’ (sozialdynamischer Faktor: aschkenasische Elitebildung) zu bestimmten Zeiten (geschichtsdynamischer Faktor: Judenverfolgung und –vertreibung) entweder eine verst?rkte theoretische Besch?ftigung mit den Gesetzen zur kultischen Reinheit oder eine praktische Intensivierung der Reinheitsrituale entwickelt haben, welche Praktiken von welchen Diskursen bestimmt sind, und welche innovativen Elemente in den Diskurs über rituelle Reinheitsgesetze gegenüber der klassisch-rabbinischen Anschauung in der Antike eingebracht werden.

Projektleitung: Prof. Dr. Hanna Liss, Lehrstuhl Bibel und Jüdische Bibelauslegung

Mitarbeiterinnen: Anette Adelmann, MA; Sylvia L?sking

Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft /DFG) 2009-2013

Weitere Informationen zur Ritualdynamik finden Sie hier.

REINHEITSRITUALE IM MITTELALTERLICHEN JUDENTUM im DFG Science-TV
Eintauchen ins Mittelalter: Jüdische Tauchb?der, sogenannte Mikwen, dienten der rituellen Reinigung und waren neben der Synagoge Mittelpunkt  des religi?sen Lebens im Mittelalter. Warum  war das rituelle Bad für  den Einzelnen und die Gemeinschaft damals so wichtig? Sehen Sie dazu die Folge im DFG Science-TV.

 


11. Der Kommentar zum Zw?lfprophetenbuch (Perush Tere Asar) von Josef ben Schim’on Kara (ca. 1050-1125): Kritische Edition und kommentierte übersetzung.

Das Projekt besch?ftigt sich mit dem jüdischen Bibelausleger Josef ben Schim’on Kara (ca.1050-1125). Es wird der Kommentar zum Zw?lfprophetenbuch ediert. Die Sichtung und Aufarbeitung der Handschriften unter Einbeziehung bisher bekannter Textfragmente l?sst einen exemplarischen überblick zur Textgeschichte des Kommentars und zur nordfranz?sischen Kommentartechnik und –überlieferung erwarten. Ziel des Projektes ist die computergestützte Erfassung und editionstechnische Aufbereitung aller bislang dem Kara zugeschriebenen Textzeugen in Manuskriptform sowie etwaiger Text-Parallelen, die bislang als Raschi-Kommentare firmieren. Darüber hinaus soll eine kommentierte übersetzung ins Deutsche angefertigt werden. Gleichzeitig wird eine Pr?sentation und wissenschaftliche Weiterverwertung des Materials in einer elektronischen Editionsform angestrebt.

Erste Ver?ffentlichungen online unter www.Medieval-Jewish-Studies.org

Projektleitung: Prof. Dr. Hanna Liss, Lehrstuhl Bibel und Jüdische Bibelauslegung

Mitarbeiterinnen: Anette Adelmann, MA; Claudia Brendel, MA

Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft /DFG) 2007-2009
 

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12. ?Barrieren - Passagen. Intellektuelle Eliten, Religionsgesetz und die Gestaltung des Minderheit-Mehrheiten-Verh?ltnisses von Juden und Nichtjuden auf der iberischen Halbinsel zwischen 1032-1413/14“


Seit Juli 2005 f?rdert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das auf insgesamt 6 Jahre eingerichtete Schwerpunktprogramm (SPP) 1173 ?Integration und Desintegration der Kulturen im europ?ischen Mittelalter“. Initiiert und beantragt wurde das SPP u. a. von Michael Borgolte (Humbolt-Universit?t zu Berlin) und Bernd Schneidmüller (Ruprecht-Karls-Universit?t Heidelberg), welche beide als Koordinatoren und Sprecher des Gesamtprojekts fungieren. In derzeit 21 Einzelprojekten werden Fragen des Kontakts und Konflikts, des Austauschs und der Abgrenzung, von Gemeinsamkeiten und Gegens?tzen zwischen den diversen kulturellen Gruppen im mittelalterlichen Europa problematisiert und analysiert. Dadurch soll das traditionelle Bild einer vermeintlichen Einheitskultur Europas aufgebrochen werden, um vielmehr seine kulturelle Vielfalt und Unterschiedlichkeit zu betonen. Gegenw?rtig vernetzt das interdisziplin?r angelegte Schwerpunktprogramm 14 deutsche Universit?ten und führt 12 Einzeldisziplinen zusammen, darunter u. a. Arch?ologie, Germanistik, Islamwissenschaften, Judaistik, Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Osteurop?ische Geschichte.

Unter dem Arbeitstitel ?Barrieren - Passagen. Intellektuelle Eliten, Religionsgesetz und die Gestaltung des Minderheit-Mehrheiten-Verh?ltnisses von Juden und Nichtjuden auf der iberischen Halbinsel zwischen 1032-1413/14“ haben Wolfgang Benz vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universit?t Berlin und Johannes Heil vom Ignatz-Bubis-Lehrstuhl für Religion, Geschichte und Kultur des europ?ischen Judentums an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg einen gemeinsames, auf vier Jahre angelegtes und von Frederek Musall M.A. bearbeitetes Forschungsvorhaben formuliert, welches die soziale Praxis der intellektuellen jüdischen Eliten im Mittelalter zum Gegenstand hat. Anstatt die beiden Forschungsfelder der Jüdischen Geistesgeschichte und der Jüdischen Rechtsgeschichte isoliert von einander zu betrachten, sollen hier gerade die Wechselwirkungen zwischen intellektueller Traditionen und halachischer Praxis im Bezug auf die Gestaltung des Minderheit-Mehrheiten-Verh?ltnisses in den Blickpunkt der Untersuchung genommen werden.

 


13. Moses Mendelssohn, Gesammelte Schriften. Jubil?umsausgabe, hrsg. von Michael Brocke und Daniel Krochmalnik, Stuttgart-Bad Cannstatt: frommann-holzboog.

Anl??lich der zweihundertsten Wiederkehr von Moses Mendelssohns Geburtstag begannen die Akademie für die Wissenschaft des Judentums und die Gesellschaft zur F?rderung der Wissenschaft des Judentums 1929 die Edition seiner Gesammelten Schriften, einer kritischen Gesamtausgabe der Schriften und des Briefwechsels. Nachdem sie 1938 noch einen Band zur Drucklegung hatten bringen k?nnen, emigrierten die noch in Deutschland verbliebenen Herausgeber und Mitarbeiter der Ausgabe in diesem und dem folgenden Jahr. Seit 1971 setzt der Verlag frommann-holzboog, der Alexander Altmann als neuen Herausgeber gewinnen konnte, die Edition der unvollendeten Ausgabe fort. Nach Alexander Altmann übernahm Eva J. Engel (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel) die Herausgeberschaft. Heute wird die Jubil?umsausgabe von Michael Brocke (Salomon Ludwig Steinheim-Institut) und Daniel Krochmalnik (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) herausgegeben.. Die Jubil?umsausgabe wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Alfred Freiherr von Oppenheim-Stiftung gef?rdert.
Eine übersicht über das Gesamtwerk finden Sie auf der Website des Verlages frommann-holzboogIcon External Link.

Band 9, Teil 3 und Teil 4: Pentateuchkommentare in deutscher übersetzung, herausgegeben von Daniel Krochmalnik, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Rainer Wenzel.
 

Moses Mendelssohn
Moses Mendelssohn, R?telzeichnung von Daniel Chodowiecki, ca. 1775.

Moses Mendelssohn und seine Mitarbeiter schufen mit ihrer Pentateuchedition (Sefer netivot ha-schalom), zwischen 1780 und 1783 in Berlin erschienen, eines der wirkm?chtigsten Werke der jüdischen Aufkl?rung. Diese Wirkung ist mehr noch als mit Mendelssohns deutscher übersetzung mit dem hebr?ischen Kommentar (Biur) zu erkl?ren, der vor allem den Zweck verfolgte, die neue übersetzung in Beziehung zur jüdischen exegetischen Tradition zu setzen und auf diese Weise zu rechtfertigen.

Die B?nde 9,3 und 9,4 der Jubil?umsausgabe bieten umfangreiche Passagen aus dem Biur in deutscher übersetzung und erschlie?en sie durch einen wissenschaftlichen Kommentar. Die Auswahl versucht dem exegetischen Werk Mendelssohns in allen seinen Facetten gerecht zu werden. Neben Texten, die für Mendelssohns Philosophie, Theologie und ?sthetik von Bedeutung sind, darunter etwa überlegungen zur Theodizee (Genesis 1-2) und Exkurse zum Offenbarungsbegriff (Exodus 20,2) und zur biblischen Poesie (Exodus 15, Prolog), verdienen auch die Kommentare Aufmerksamkeit, die Mendelssohns deutsche übersetzung erkl?ren und rechtfertigen und in denen darüber hinaus seine Rezeption der exegetischen Tradition zu Tage tritt. So erschlie?t Mendelssohn den Sinn des biblischen Textes durch eine Analyse der syntaktischen Funktion der masoretischen Akzentzeichen, l?st exegetische Schwierigkeiten mit grammatischen Erkl?rungen, rekonstruiert und übersetzt unverst?ndlich gewordene altfranz?sische Vokabeln, mit denen Raschi einzelne hebr?ische W?rter erl?utert, und er?rtert Realia wie biblische Geographie, Flora und Fauna. Die übersetzung berücksichtigt ferner Texte, in denen halachische Fragen verhandelt werden. Mendelssohn erweist sich nicht zuletzt darin als Exeget von Rang, da? sein Kommentar den Leser zum biblischen Text zurückführt. Die Auswahl hat das Ziel, Mendelssohns intensiver Auseinandersetzung mit dem biblischen Text gerecht zu werden und zu einem neuen und vertieften Verst?ndnis seines Verh?ltnisses zur jüdischen Tradition beizutragen.

Der die übersetzung des Biur begleitende Kommentar verzeichnet die unmittelbaren literarischen Quellen des Biur und macht damit das kompositorische literarische Verfahren Mendelssohns transparent. Mendelssohn zitiert aus Talmud und Midrasch sowie den Kommentaren der jüdischen Exegeten des Mittelalters und der Renaissance (Raschi, Raschbam, Abraham ibn Esra, David Kimchi, Ramban, Isaak Abravanel, Elijahu Misrachi, Salomo ibn Melech u.a.). Der Vergleich mit der exegetischen Tradition hat gezeigt, da? Mendelssohn seine Quellen in den meisten F?llen nicht angibt. Nicht selten ist weitere Literatur heranzuziehen, beispielsweise das Sefer Jezira, der Kusari des Jehuda ha Levi, Maimonides’ More nevuchim und Mischne tora, der Reisebericht des Benjamin von Tudela oder das kabbalistische Werk Ginnat egos von Josef Gikatilla. Der Kommentar weist ferner nach, da? Mendelssohn sich mit der christlichen Hebraistik und der entstehenden historisch-kritischen Bibelwissenschaft auseinandersetzte. Er benutzte, wie im einzelnen sich zeigen l??t, u.a. die Werke von Samuel Bochart, Robert Lowth, Johann David Michaelis und Johann Gottfried Herder und zog auch zeitgen?ssische Reiseberichte heran. Der Kommentar macht darüber hinaus auf Verbindungen zwischen Mendelssohns Biur und seinem philosophischen Werk aufmerksam. überdies kommt ihm die Aufgabe zu, das jeweilige exegetische Problem sowie Mendelssohns darauf antwortende Argumentation deutlich zu machen. Dabei werden auch jiddische und deutsche Bibelübersetzungen von Luther bis zu den christlichen Gelehrten des 18. Jahrhunderts berücksichtigt.

Bereits erschienen:

Moses Mendelssohn, Gesammelte Schriften. Jubil?umsausgabe, Band 9, Teil 3: Schriften zum Judentum III,3: Pentateuchkommentare in deutscher übersetzung, herausgegeben von Daniel Krochmalnik, übersetzt von Rainer Wenzel, X, 437 Seiten, frommann-holzboog Verlag, Stuttgart-Bad Cannstatt 2009.

Moses Mendelssohn, Gesammelte Schriften. Jubil?umsausgabe, Band 9, Teil 4: Schriften zum Judentum III,4: Einleitungen, Anmerkungen und Register zu den Pentateuchkommentaren in deutscher übersetzung, bearbeitet von Rainer Wenzel, mit einem Beitrag von Werner Weinberg, herausgegeben von Daniel Krochmalnik, CXII, 576 Seiten, frommann-holzboog Verlag, Stuttgart-Bad Cannstatt 2016.

Die Edition wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Alfred Freiherr von Oppenheim-Stiftung und der Lilli und Michael Sommerfreund-Stiftung gef?rdert.

Ein Literaturverzeichnis steht Ihnen [HIER] als PDF-Datei zur Verfügung.

Korrekturen zu beiden B?nden finden Sie [HIER] als PDF-Datei.

Mitarbeiter:

  • Prof. Dr. Daniel Krochmalnik
  • Rainer Wenzel, M.A.

 

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Verantwortlich: E-Mail
Letzte ?nderung: 17.08.2020
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