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Presse

Kontakt:

Susanne Mohn

Tel:         +49 (0) 6221 / 54 192 - 47
 Fax:       +49 (0) 62 21 / 54 192 - 09

Anfragen bitte an susanne.mohn@hfjs.eu

Drehgenehmigungen

Für Dreharbeiten oder Fotoaufnahmen im Geb?ude und auf dem Gel?nde der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ist eine Genehmigung durch die Hochschulleitung erforderlich.

Bitte nehmen Sie für Dreh- und Fotogenehmigungen Kontakt mit der Pressestelle auf.

 

Meldungen:


M?rz 2021

Startschuss für das ?Heidelberger Bündnis für Jüdisch-Muslimische Beziehungen“

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Mit dem ?Heidelberger Bündnis für Jüdisch-Muslimische Beziehungen“ wird eine bundesweit einzigartige Plattform ins Leben gerufen: aufbauend auf einer starken Kooperationsstruktur wirkt das Bündnis in den Kulturbereich, in die Wissenschaftskommunikation sowie in die Bildungsarbeit und setzt sich aus drei unterschiedlichen Formaten jüdisch-muslimischer Allianzen zusammen: den ?Jüdisch-Muslimischen Kulturtagen Heidelberg“, dem Podcast ?Mekka und Jerusalem“ sowie den ?Bildungsbausteinen Jüdisch-Muslimischer Beziehungen“.

 

 

Gef?rdert von der Stiftung ?Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) wird das Bündnis von Teilseiend e.V. – Muslimische Akademie Heidelberg i. G., der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, der P?dagogischen Hochschule Heidelberg, dem Karlstorbahnhof und der Stadt Heidelberg getragen.

Der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Eckart Würzner, betont: ?Das Bündnis ist mehr als ein Zeichen für die Vielfalt und Lebendigkeit jüdischen und muslimischen Lebens in Heidelberg. Deutschlandweit modellhaft geht es im Kultur- und Bildungsbereich neue Wege, um Antisemitismus und anti-muslimischem Rassismus zu begegnen. Es l?dt uns alle dazu ein, die eigene Komfortzone zu verlassen, uns für andere gesellschaftliche Perspektiven zu ?ffnen und gemeinsam Verantwortung für unsere Demokratie zu übernehmen.“

?Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, der Muslimischen Akademie Heidelberg i. G. und den weiteren Akteuren ist bundesweit einzigartig. Wir sehen darin eine Vorbildfunktion für eine offene, plurale und solidarische Gesellschaft, in der jeder dazu angeregt wird, neue Allianzen einzugehen und zukunftsorientierte Konzepte eines demokratischen Zusammenlebens mitzugestalten“, erg?nzt Prof. Dr. Werner Arnold, Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. MEHR....

 

September 2020

Professor Dr. Werner Arnold neuer Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

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Bild: Universit?t Heidelberg, KuM


Die Angeh?rigen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) sind hocherfreut, einen neuen Rektor im Amt begrü?en zu dürfen: Kuratorium und Senat der Hochschule haben Professor Dr. Werner Arnold, emeritierter Professor für Semitistik am Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Universit?t Heidelberg, an die Spitze der Hochschule gew?hlt. Er wird ab dem 1. Oktober 2020 für eine Amtszeit von zwei Jahren die Nachfolge von Professor Dr. Johannes Heil antreten.

 


?Ich danke den Entscheidungsgremien für dieses klare Votum sowie das Vertrauen, das mir damit entgegengebracht wird und freue mich sehr darauf, die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg w?hrend meiner Amtszeit zu unterstützen und ein Stück in die Zukunft führen zu dürfen“, so Arnold.

Laut der Vorsitzenden des Kuratoriums der Hochschule, Frau Professorin Barbara Traub, habe man sich u.a. für Herrn Professor Dr. Werner Arnold entschieden, da er der HfJS und ihren Mitgliedern schon seit Jahrzehnten durch gemeinsame Forschungsprojekte sehr verbunden sei und über sein Engagement im Wissenschaftlichen Beirat der Hochschule bereits Impulse gesetzt habe. ?Herr Professor Dr. Arnold kennt die Strukturen sowohl an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg als auch an der Universit?t Heidelberg und steht damit für die Kontinuit?t einer engen Partnerschaft beider Institutionen. Ich bin mir sicher, dass mit ihm eine hervorragende Wahl getroffen wurde und freue mich, dass er als Rektor gewonnen werden konnte.“

Voraussichtlich im Dezember wird der neue Rektor im Rahmen eines kleinen Festaktes offiziell im Amt begrü?t.

Weitere Informationen

 

Oktober 2019

Die Angeh?rigen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg sind schockiert und bestürzt über den gestrigen antisemitisch motivierten Anschlag auf die vollbesetzte Synagoge in Halle. Diese Tat am h?chsten jüdischen Feiertag Jom Kippur ist nicht nur be?ngstigend, sie in h?chstem Ma?e besorgniserregend. Die Folgen und die Bedeutung für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland sind heute sicherlich noch nicht abzusehen. Gefragt und verantwortlich sind jedoch alle Teile der Gesellschaft: Jeder ist aufgefordert, sich Hass, Gewalt, Extremismus und jeder Form von Menschenfeindlichkeit entgegenzustellen.

In aufrichtiger Anteilnahme denken wir an die Familien und Angeh?rigen der Opfer. Unser Mitgefühl gilt den Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Halle sowie allen Verletzten, denen wir eine schnelle Genesung wünschen.

 

September 2019

Gemeinsamer Masterstudiengang ?Nahoststudien“ der Universit?t Heidelberg und der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg genehmigt

In Heidelberg kann in Zukunft der moderne Vordere Orient in seiner geschichtlichen Tiefe und sprachlich-kulturellen Vielfalt studiert werden: Mit der Genehmigung des transdisziplin?ren Master-Studiengangs ?Nahoststudien“ durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg bieten ab dem Wintersemester 2019/20 die Universit?t Heidelberg und die Hochschule für Jüdische Studien einen deutschlandweit einzigartigen Master-Studiengang als Joint Degree an. Mit zwei Spezialisierungen (?Jüdischer Naher Osten“ und ?Islamischer Naher Osten“) richtet sich der neue Studiengang an Bachelor-Absolventen aus Judaistik, Islamwissenschaft, Nahoststudien, Geschichte und Politikwissenschaft.

Durch die Kombination von sozialwissenschaftlichen und geschichtswissenschaftlichen Methoden soll der Master-Studiengang neue und vielgestaltige Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart des Nahen Ostens erm?glichen. Beteiligt sind zum einen die Abteilung Islamwissenschaft am Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Universit?t Heidelberg und zum anderen der Ben-Gurion-Stiftungslehrstuhl für Israel- und Nahoststudien sowie weitere judaistische F?cher an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Die Studierenden werden an beiden beteiligten Institutionen immatrikuliert sein und so vom Brückenschlag zwischen zwei akademischen Einrichtungen profitieren. Im Mittelpunkt des Studiengangs stehen der Kontakt und der Vergleich zwischen jüdischer und muslimischer Kultur, Geschichte und Gesellschaft im Vorderen Orient.

Wie wichtig der kulturübergreifende Zugang ist, betont Juniorprofessor Johannes Becke, Inhaber des Ben-Gurion-Stiftungslehrstuhls (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg): ?Israel ist ohne den Nahen Osten nicht zu verstehen, und der Nahe Osten nicht ohne Israel“. Die Grundlage für diesen Zugang bilden dabei die Sprachen, insbesondere durch die Kombination des modernen Hebr?ischen und einer weiteren nah?stlichen Sprache (Türkisch, Arabisch, Persisch). ?Der Standort Heidelberg investiert mit diesem Studiengang ganz bewusst in die Sprachausbildung der Studierenden“, so Henning Sievert, Professor für Islamwissenschaft an der Universit?t Heidelberg. ?Wir freuen uns auf Studierende, die nach dem Bachelor ihren sprachlichen und kulturellen Horizont erweitern wollen, um die ganze religi?se und kulturelle Vielfalt des Vorderen Orients zu erschlie?en“.

Weitere Informationen zum Masterstudiengang ?Nahoststudien“ finden Sie unter https://www.uni-heidelberg.de/de/studium/alle-studienfaecher/nahoststudien

 

Juni 2019

Der Bundespr?sident zu Besuch an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

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Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) feierte am 17. Juni 2019 um 18.00 Uhr in der vollbesetzten Aula der Neuen Universit?t mit einem gro?en Festakt den 40. Jahrestag ihrer Gründung 1979. Ehrengast war Bundespr?sident Frank-Walter Steinmeier.

In seiner Ansprache würdigte der Bundespr?sident die Hochschule als ein Symbol der Vers?hnung und als ein Versprechen für die Zukunft: ?Ihre Hochschule ist ein Laboratorium für einen Dialog, der auf Vernunft gründet; für den Dialog zwischen Christen, Juden und Muslimen, zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, zwischen Glaube und Politik! Sie leisten einen unsch?tzbaren Beitrag zur Verst?ndigung und Vers?hnung – und zum demokratischen Diskurs in unserem Land.“

Besonders dankte er dem Rektor, Professor Johannes Heil, der die Hochschule elf Jahre lang geleitet und sich in herausragender Weise für sie eingesetzt habe. Er habe die Hochschule nicht nur entscheidend gepr?gt, er habe sie weiter international vernetzt und dafür gesorgt, dass ihre Zukunft gesichert sei.

Auch Dr. Josef Schuster, Pr?sident des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, waren anwesend, um der Hochschule zu ihrem Jubli?um zu gratulieren. Laut Schuster sei die Heidelberger Hochschule über die Jahrzehnte ein fester Bestandteil des jüdischen Geisteslebens geworden, der nicht mehr wegzudenken sei.

Der Festvortrag ?Die Wissenschaft des Judentums als Beruf“ wurde von Prof. Dr. Michael Brenner gehalten. Brenner ist ein Absolvent der HfJS, der heute als Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München und der American University in Washington, D.C., lehrt.

Vor dem Festakt besichtigte der Bundespr?sident die HfJS und lernte bei einem Gespr?ch mit dem Hochschulrabbiner Shaul Friberg und Studierenden u.a. einen Stipendiaten des ?The President′s Grant“ kennen. Dieses Stipendium für Studierende aus Nicht-EU-L?ndern wird aus dem Preisgeld des Frank-Walter Steinmeier zuerkannten Ignatz Bubis-Preises des Jahres 2017 finanziert. ?Es ist mir eine Freude, dass ich mithilfe des Ignatz-Bubis-Preises für Verst?ndigung einen kleinen Beitrag leisten kann, um junge Menschen wie ihn beim Studium an der HfJS zu unterstützen.“

Begrü?ung von Prof. Dr. Johannes Heil, Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Ansprache des Bundespr?sidenten

Gru?wort von Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Gru?wort von Dr. Josef Schuster, Pr?sident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Festrede von Prof. Dr. Michael Brenner, Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München
und der American University in Washington, D.C

 

 

Februar 2019

Am Montag, 19. Februar 2018, trafen sich in der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg die Beauftragten gegen Antisemitismus der L?nder und des Bundes, um gemeinsam darüber zu beraten, wie man zukünftig effizienter zusammenarbeiten kann. Dabei ging es beispielsweise um die geplante Bund-L?nder-Kommission. Laut Felix Klein, der Beauftragte des Bundes gegen Antisemitismus, soll diese noch im n?chsten halben Jahr an den Start gehen. Au?erdem soll es eine bundesweite Meldestelle für antisemitische Vorf?lle geben, daneben sollen die L?nder jeweils eigene Meldestellen einrichten.

Neben diesem Treffen fand in der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg au?erdem eine Fortbildung für ca. 60 Hebr?isch‐ und Religionslehrkr?fte aus ganz Deutschland statt, die j?hrlich vom Zentralrat und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland organisiert wird. Die Teilnehmer beider Veranstaltungen kamen zu einem Meinungsaustausch zusammen, um über Strategien zur Bek?mpfung von Antisemitismus zu diskutieren.

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Januar 2019

Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg vom Wissenschaftsrat reakkreditiert

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) ist für weitere fünf Jahre durch den Wissenschaftsrat institutionell reakkreditiert.

Damit ist 2019 für die HfJS ein ganz besonderes Jahr: Sie kann nicht nur ihr 40-j?hriges Bestehen feierlich begehen, sie erh?lt mit der Akkreditierungsurkunde erneut die Best?tigung dafür, dass sie den wissenschaftlichen Ma?st?ben einer Hochschule entspricht und in der Forschung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses Leistungen erbringt, die dem kooperativ ausgeübten Promotionsrecht angemessen sind.

Durch den Wissenschaftsrat wurde beispielsweise hervorgehoben, dass sich die HfJS seit der Erstakkreditierung in 2009 weiterhin sehr positiv entwickelt habe und ein wichtiger Teil des jüdischen Lebens in Deutschland sei. Sie bilde die Jüdischen Studien mit einer fachlichen Breite und Binnendifferenzierung ab, die von anderen Standorten in der deutschen Hochschullandschaft unübertroffen seien. Im Reakkreditierungsbericht wird au?erdem betont, dass der selbst gew?hlte Anspruch, das europ?ische Kompetenzzentrum für Jüdische Studien darzustellen, unbedingt aufrechterhalten werden müsse, da besonders in der europ?ischen und internationalen Perspektive Chancen für den Ausbau der Hochschule liegen.

?Die Reakkreditierung durch den Wissenschaftsrat ist ein gro?er Schritt nach vorne und best?tigt die Entwicklung, die die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg in den letzten Jahren genommen hat, gerade auch in Hinsicht des Verh?ltnisses von Wissenschaft und Gemeindebezug. Besonders erfreulich sind die positiven Voten zur immer engeren Kooperation mit der Universit?t Heidelberg und zum Konzept der internen Internationalisierung", lobt Professor Dr. Johannes Heil, Rektor der HfJS, das Ergebnis. Heil weiter: "Die Stellungnahme des Wissenschaftsrates bietet allen Seiten eine klare Orientierung für den weiteren Ausbau unserer Hochschule.“

Entwicklungspotenzial sieht der Wissenschaftsrat u.a. in der Ausstattung der Professuren, vor allem in Hinblick auf das vorhandene und geplante Masterangebot der Hochschule. Ebenso soll, gerade wegen der bislang hervorragenden Erfahrungen, das Zusammenwirken mit der Universit?t Heidelberg in kooperativ ausgeübten Promotionsverfahren ausgebaut werden. Der Wissenschaftsrat verbindet die Reakkreditierung daher mit entsprechenden Auflagen, bei deren Erfüllung sich der Reakkreditierungszeitraum auf insgesamt zehn Jahre verl?ngert. 

 

Dezember 2017

Deutsche Forschungsgemeinschaft gibt grünes Licht: ?Corpus Masoreticum“ – ein auf zw?lf Jahre angelegtes Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Bibel und Jüdische Bibelauslegung

Hocherfreut haben die Angeh?rigen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) vernommen, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das auf zw?lf Jahre angelegte Forschungsvorhaben Corpus Masoreticum: Die Inkulturation der Masora in die jüdische Gelehrsamkeit Westeuropas im 11. – 13. Jh. Digitale Erschlie?ung einer vergessenen Wissenskultur im Dezember bewilligt hat.

Das Langzeitprojekt ist am Lehrstuhl für Bibel und Jüdische Bibelauslegung von Frau Professorin Dr. Hanna Liss angesiedelt. Es handelt sich um das erste umfangreiche Projekt zur Geschichte der westeurop?ischen jüdischen Bibeltexttradition und ihrer Auslegung. Vier Mitarbeiter_innen werden zukünftig daran arbeiten, wichtige wissenschaftliche Impulse nicht nur für die akademische jüdische Bibelwissenschaft, sondern auch für die christliche Theologie sowie die mittelalterliche Kunstgeschichte zu setzen. Die avisierten Ergebnisse werden von Anfang an in eine digitale Arbeitsumgebung integriert werden (BIMA Biblical Masora Database), die nach Abschluss an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg weiter betrieben wird. Die Forschungsrohdaten werden an der Universit?tsbibliothek Heidelberg beheimatet sein.

 

Juniorprofessor Dr. Johannes Becke ist in das Eliteprogramm für Postdocs der Baden-Württemberg Stiftung aufgenommen worden

Ein weiterer junger Wissenschaftler an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) erh?lt eine F?rderung der Baden-Württemberg Stiftung. Im Eliteprogramm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden 2017 war Dr. Johannes Becke, Juniorprofessor am Ben-Gurion-Lehrstuhl für Israel- und Nahoststudien, mit seinem Antrag erfolgreich. Damit unterstützt die Stiftung einen herausragenden Nachwuchswissenschaftler auf dem Weg zur Professur, indem sie ihm über 24 Monate das eigenverantwortlich durchgeführte Forschungsprojekt Israelstudien in der arabischen Welt finanziert.

Darin befasst sich Becke mit der wissenschaftlichen Erschlie?ung des zionistischen Projekts an arabischen Universit?ten und Forschungszentren. W?hrend die ersten Institutionen der arabischen Israel-Studien bereits in den 1960er Jahren gegründet wurden, wird ihr Beitrag selten wahrgenommen – das Forschungsprojekt will daher untersuchen, wie sich der arabische Blick auf den Staat Israel im Verlauf der Zeit entwickelt hat.

Landesweit wurden in der aktuellen Ausschreibungsrunde insgesamt 13 Forschungsvorhaben in das Programm aufgenommen.

Im vergangenen Jahr z?hlte bereits Juniorprofessor Dr. Viktor Golinets, Lehrstuhl für hebr?ische Sprachwissenschaft an der HfJS, zu den insgesamt 15 exzellenten Wissenschaftlern, die es 2016 in das Elite-Programm geschafft haben. Der Titel seines Projektes ist Griechische und lateinische Transkriptionen des Althebr?ischen und ihr Platz in der historischen Grammatik der hebr?ischen Sprache. Darin setzt er sich mit den Transkriptionen hebr?ischer W?rter und Namen auseinander, die in antiken Bibelübersetzungen vorkommen. Diese Transkriptionen geh?ren in die Periode zwischen dem 3. Jahrhundert v. u. Z. und dem 5. Jahrhundert u. Z. und sie geben Auskunft über die Lautung und Formenbildung des Hebr?ischen in der Zeit, die der masoretischen Vokalisierung vorausging.

Das Eliteprogramm der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt herausragende junge Wissenschaftler, die in der Qualifizierungsphase nach der Promotion eine Laufbahn an der Hochschule anstreben. Das Programm dient der zielgerichteten Qualifikation in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement und erm?glicht dem wissenschaftlichen Nachwuchs an Hochschulen in Baden-Württemberg die Finanzierung eines eigenen Forschungsprojekts. Es wird in der Regel einmal im Jahr ausgeschrieben. über eine Laufzeit von maximal drei Jahren werden bis zu 120.000 Euro von der Stiftung zur Verfügung gestellt. Pro Jahr werden bis zu 15 Personen in das Eliteprogramm aufgenommen.

Neben der individuellen F?rderung wissenschaftlicher Karrieren verfolgt die Stiftung mit dem Programm auch das Ziel der Sicherung des Fachkr?ftenachwuchses an den Hochschulen und der St?rkung des Wissenschafts- und Hochschulstandorts Baden-Württemberg. Die Baden-Württemberg Stiftung m?chte mit dem Programm dazu beitragen, dass junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Baden-Württemberg gute Rahmenbedingungen vorfinden und ihr Potenzial in dieser wissenschaftlich herausfordernden und produktiven Phase optimal entfalten k?nnen.

 

Oktober 2017

Bundespr?sident Steinmeier spendet Preisgeld des ?Ignatz Bubis-Preises für Verst?ndigung“
an die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und die Bente-Kahan-Stiftung in Breslau

Hocherfreut haben die Angeh?rigen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) vernommen, dass Bundespr?sident Frank-Walter Steinmeier die H?lfte des Preisgeldes aus dem ihm zuerkannten Ignatz Bubis-Preis des Jahres 2017 der Hochschule zukommen l?sst.

Eine H?lfte des Preisgeldes geht an die Bente-Kahan-Stiftung in Breslau, der Geburtsstadt von Steinmeiers Mutter. Die HfJS wird Ihren Teil des Preisgeldes in H?he von 25.000 Euro für Studierende aus Nicht-EU-L?ndern, insbesondere aus Ost- und Südosteuropa, einsetzen, die sich für den Masterstudiengang Jewish Civilizations bewerben - ein gemeinsames Masterprogramm der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und Padeia – The European Institute for Jewish Studies in Sweden.

Der Rektor der HfJS, Professor Johannes Heil, sagte bei der Bekanntmachung im Rahmen der Er?ffnung des akademischen Jahres 2017/18: ?Die Zuwendung des Bundespr?sidenten wird Studierenden aus verschiedenen L?ndern zugutekommen, darunter Russland, die Ukraine oder die Türkei, also jungen Menschen aus L?ndern, in denen die gegenw?rtigen politischen Umst?nde den Wissenschaften, insbesondere auch den Jüdischen Studien, kaum Luft für freie Entfaltung des Geistes lassen.“

Rede anl?sslich der Preisverleihung:
?Ich bin dankbar für die gro?e Ehre, die mir mit dem Ignatz-Bubis-Preis zuteil wird. Der Preis ist Auszeichnung, aber noch mehr noch ist er Auftrag: Ignatz Bubis hat zeitlebens daran gearbeitet, die Mauern zu durchbrechen, die uns voneinander abschirmen. Er hat, aller Ressentiments und Vorurteile zum Trotz, Gr?ben überwunden und das Gespr?ch gerade mit denen gesucht, die nicht seine überzeugungen, geschweige denn seine existenziellen Lebenserfahrungen von Shoa und Vertreibung teilten. Dialog hie? für ihn auch: das direkte Gespr?ch, von Mensch zu Mensch. Ich glaube, wir müssen heute, mehr denn je, einen Demokratieraum schaffen, in dem wir streiten k?nnen, aber respektvoll miteinander umgehen; in dem viele zu Wort kommen, aber genauso viele zuh?ren; in dem gegens?tzliche Interessen und Sichtweisen formuliert werden, aber in dem wir auch Fakt von Lüge unterscheiden k?nnen.“

Zum Preisgeld:
?Ich wünsche mir, dass wir den Auftrag Ignatz Bubis annehmen und dass das Preisgeld ganz in seinem Sinne verwandt wird: Verst?ndigung, Dialog, Miteinander – das haben auch die Bente-Kahan-Stiftung in Breslau und die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg zum Ziel. Sie sollen das Preisgeld zu gleichen Teilen erhalten.“

 

Juni 2017

?Turning words into action - to address anti-Semitism“

Arbeitstreffen der OSZE in den R?umen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg:

Am 13. und 14. Juni 2017 veranstaltete das OSZE Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte in Kooperation mit der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) ein Arbeitstreffen, um gemeinsam eine Lehrerhandreichung zu entwickeln, die P?dagogen dabei helfen soll, Themen wie Antisemitismus, Intoleranz, Vorurteile oder ?hnliches im Unterricht zu behandeln.

Mit Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen wurden zun?chst Schlüsselprobleme identifiziert, die bei der Unterrichtsvermittlung dieser Inhalte auftauchen k?nnen. Die daraus resultierenden L?sungsvorschl?ge werden nun in einem Toolkit zusammengefasst und anschlie?end in Projektklassen ausprobiert bzw. vervollst?ndigt werden.

Das Ziel ist, das bereits bestehende Material der ODIHR zu Toleranz, Respekt, Verst?ndnis und Anerkennung der Menschenrechte aller Individuen zu erg?nzen und eine Unterrichtsempfehlung für die gesamte OSZE-Region auszusprechen.

 

Mai 2017

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ernennt Professor Dr. Frederek Musall zum Stellvertreter des Rektors

Professor Dr. Frederek Musall, Inhaber des Lehrstuhls für Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS), ist mit sofortiger Wirkung zum Stellvertreter des Rektors der Hochschule in Tr?gerschaft des Zentralrats der Juden in Deutschland ernannt worden.

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Musall lehrt seit 2009 an der HfJS – zun?chst im Rahmen einer Juniorprofessur, seit 2015 als ordentlicher Professor für Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte. Er war ma?geblich daran beteiligt, das internationale Masterprogramm Jewish Civilisations aufzubauen, das die HfJS gemeinsam mit Padeia – The European Institute for Jewish Studies in Sweden anbietet. Dank seiner Initiative ist es gelungen das Programm zukunftsf?hig zu machen und j?hrlich neue Studierende nach Heidelberg zu holen.

Er ist u. a. stellvertretender Vorsitzender des Beirats sowie Vertrauensdozent des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES) und ist in die Programmkonzeption des ELES-Programmes ?Dialogperspektiven – Religionen und Weltanschauungen im Gespr?ch“ eingebunden. Er ist regelm??iger Referent für die Bildungsprogramme der Bildungseinrichtung des Zentralrates der Juden in Deutschland, der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWSt) und der Jewish Agency for Israel (JAFI).

Ferner ist er in zahlreichen interreligi?sen Initiativen und Organisationen aktiv: Er ist Mitglied des Steering Committee des Abrahamitic Forum des International Council of Christians and Jews (ICCJ), jüdisches Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft ?Juden und Christen“ beim Deutschen Evangelischen Kirchentag und Mitglied des Jüdisch-Muslimischen Gespr?chskreises an der W. Michael Blumenthal-Akademie des Jüdischen Museums Berlin. Darüber hinaus ist er als wissenschaftlicher Beirat für das Institut für Islamische Studien Mannheim (IFIS) t?tig.

In seiner Forschung setzt sich Musall u.a. mit den Prozessen jüdischer Identit?tsbildung, sowie mit Jüdischer Philosophie, insbesondere in ihren Beziehungen zu arabisch-islamischem Denken und der Geschichte der Juden in der arabisch-islamischen Welt auseinander.

 

Februar 2017

Senat der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ernennt Michael Sommerfreund zum Ehrensenator

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Michael Sommerfreund (links) mit Professor Salomon Korn in der Bibliothek der HfJS

Michael Sommerfreund (Frankfurt) ist mit einstimmigem Beschluss des Senats der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS)  zum Ehrensenator der Hochschule in Tr?gerschaft des Zentralrats der Juden in Deutschland ernannt worden.

"Wir ehren damit einen gro?zügigen Unterstützer und Freund, der die Hochschule seit Jahren mit gro?em Interesse begleitet und ihre Arbeit wiederholt unterstützt hat", so Rektor Johannes Heil. "Sein Engagement verstehen wir als Auftrag. Es ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und die Entwicklung der Jüdischen Studien als Disziplin mit gro?er Wirkung für die Gesamtgesellschaft".

Michael Sommerfreund wurde 1924 im damals polnischen Tlumacz geboren. Er überlebte die nationalsozialistische Verfolgung und konnte sich sp?ter in Frankfurt am Main niederlassen. Michael Sommerfreunds Ehrung schlie?t auch das Gedenken an seine Frau Lilli Sommerfreund ein, die 1926 in Uszhorod in der Ukraine geboren wurde und am 6. August 2013 in Frankfurt gestorben ist. Gemeinsam haben sie die Lilli und Michael Sommerfreund-Stiftung ins Leben gerufen. Aus den Mitteln der Stiftung wurden bislang ein dreij?hriges Promotionsstipendium, die Trialogarbeit zur Lehrerfortbildung sowie weitere Ma?nahmen zur Unterstützung des Nachwuchses im Fach Jüdische Studien gef?rdert.

 

Juni 2016

Heidelberger Hochschulreden:
Martin Schulz, Pr?sident des Europ?ischen Parlaments, zu Gast in der HfJS

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Foto: Philipp Rothe
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Aktuell steht nicht nur in Europa, sondern weltweit die Flüchtlingsthematik im Mittelpunkt der Diskussionen und stellt Politik sowie Gesellschaften vor gro?e Aufgaben. Was bedeuten Heimat und Identit?t in einer Zeit, in der sich - laut UNHCR - etwa 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht befinden und Migrationsfragen zu globalen Angelegenheiten geworden sind? Was Martin Schulz als Pr?sident des Europ?ischen Parlaments darüber denkt, erl?uterte er am 9. Juni 2016 im Rahmen der Heidelberger Hochschulreden.

Den Text zu seiner Rede "Heimat, Flucht und Identit?t in Zeiten der Globalisierung" finden Sie [HIER]

Das Gru?wort des Zentralratspr?sidenten Dr. Josef Schuster anl?sslich der Hochschulrede am 9. Juni 2016 finden Sie [HIER]

 

April 2016

Friedenskompetenz im Religionsunterricht

7. Fachtagung der Studientagungsreihe "Religionsp?dagogische Gespr?che zwischen Juden, Christen und Muslimen"

"Suche den Frieden und jage ihm nach" (Ps. 34,15) – so lautete der Leitspruch der 7. Fachtagung "Religionsp?dagogische Gespr?che zwischen Juden, Christen und Muslimen",  die vom 29. Februar bis zum 1. M?rz 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Katja Boehme (P?dagogische Hochschule Heidelberg), Prof. Dr. Harry Harun Behr (Universit?t Frankfurt), Prof. Dr. Daniel Krochmalnik (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) und Prof. Dr. Bernd Schr?der (Universit?t G?ttingen) an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) stattfand und unter der Schirmherrschaft von Dr. Josef Schuster, Pr?sident des Zentralrats der Juden in Deutschland, stand.


Voll besetzter H?rsaal in der HfJS zur 7. Fachtagung: ?Friedenskompetenz im Religionsunterricht“.


Prof. Dr. Katja Boehme, katholische Theologieprofessorin an der PH Heidelberg mit Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Professor für Jüdische Religionsp?dagogik und -didaktik an der HfJS;

[Vollst?ndiger Artikel]

 

M?rz 2016

Raum für interreligi?ses Lernen

Studierende der evangelischen, islamischen und katholischen Theologie an der Universit?t Osnabrück interpretieren jüdische Schrift im Blockseminar

40 Studierende der Universit?t Osnabrück nahmen am interreligi?sen Blockseminar teil. Foto: Universit?t Osnabrück / Elena Scholz

40 Studierende der Universit?t Osnabrück nahmen am interreligi?sen Blockseminar teil.
Foto: Universit?t Osnabrück / Elena Scholz
 

Anfang Februar dieses Jahres hielt Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, t?tig am Lehrstuhl für Jüdische Religionslehre, -p?dagogik und -didaktik an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, ein Blockseminar zur jüdischen Schrifthermeneutik an der Universit?t Osnabrück. Die drei Institute für Evangelische Theologie, Islamische Theologie und Katholische Theologie hatten die Veranstaltung gemeinsam angeboten.

[Vollst?ndiger Artikel]

 

Februar 2016

Internationale Konferenz an der HfJS:

Im Rahmen des vom BMBF finanzierten Projekts ?Wandel jüdischer Traditionen im Wechselspiel von Lebenswelt und Diskurs“ organisierten Professor Dr. Ronen Reichman, Dr. Asher Mattern und Vladislav Slepoy, M.A. vom 8.-10. Februar 2016 an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) die internationale Tagung Jewish Studies and Sociology of Knowledge: Discourse, Lifeworld and the Transformation of Traditions.  

Elf Wissenschaftler aus aller Welt befassten sich mit der Frage, wie durch sozialwissenschaftliche und philosophische Perspektiven den Jüdischen Studien eine neue methodologische Orientierung verliehen werden kann, um Traditionsbildungsprozesse im Judentum zu erschlie?en.



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Januar 2016



Juniorprofessor Dr. Johannes Becke, Inhaber des Ben-Gurion-Stiftungslehrstuhls für Israel- und Nahoststudien, hielt am 8.12.2015 in der Aula der Alten Universit?t Heidelberg seine Antrittsvorlesung:
Land und Erl?sung. Das 
zionistische Projekt im Vergleich.

In der Jüdischen Allgemeinen finden Sie eine gekürzte Fassung der Vorlesung.

 

27. Januar 2016

Brüssel, Berlin und die Konferenz von Evian 1938. Zur Aktualit?t des ?Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“

Von Johannes Heil

 

23. Juni 2015

Bundespr?sident Joachim Gauck zu Besuch in der HfJS

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) und die Martin Buber-Gesellschaft begrü?ten heute Bundespr?sident Joachim Gauck und Daniela Schadt in Heidelberg.

Dieser nahm zun?chst als Ehrengast an einer Gedenkfeier teil, die anl?sslich des 50. Todestages von Martin Buber in der Aula der Alten Universit?t Heidelberg stattfand. Im Anschluss besuchte der Bundespr?sident in Begleitung von Dr. Josef Schuster, Pr?sident des Zentralrats der Juden in Deutschland, die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.

Dort führten ihn Prof. Johannes Heil, Rektor der Hochschule, Prof. Salomon Korn, der Kuratoriumsvorsitzender der HfJS und der Hochschulrabbiner Shaul Friberg durch den Neubau in die Bibliothek Albert Einstein und in den Gebets- und Studienraum Beth Midrasch. Er erhielt unter anderem exemplarische Einblicke in aktuelle Lehr- und Forschungsprojekte der Hochschule.

Dr. Eckard Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, nahm den Besuch zum Anlass,  Bundespr?sident Joachim Gauck und Frau Daniela Schadt einzuladen, sich in das Goldene Buch der Stadt Heidelberg einzutragen und sich bei beiden für den Besuch und die damit
verbundene Aufmerksamkeit für die Arbeit der Hochschule zu bedanken.

Zum Abschluss ging es zum Empfang in die Heinrich-Heine-Cafeteria. Dort hatte der Bundespr?sident die Gelegenheit, sich besonders mit Studierenden der Hochschule auszutauschen. In einer kurzen Ansprache betonte Gauck, dass es beispielhaft sei, wie sich Bund, Land, Kommune und private F?rderer gemeinsam engagieren, um die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg zu unterstützen. Das sei ihm eine gro?e Freude!

 

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Juni 2015

Juniorprofessor Dr. Becke in der Zeitschrift 'Zenith' über die deutschen Israel-Studien

http://zenithonline.de/deutsch/gesellschaft/a/artikel/lernt-arabisch-004422/

 

April 2015

HfJS trauert um Dr. Klaus Tschira
 

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Die Angeh?rigen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) trauern mit gro?er Betroffenheit um ihren Ehrensenator und F?rderer Dr. Klaus Tschira, der am 31. M?rz 2015 im Alter von 74 Jahren unerwartet verstorben ist.


Prof. Dr. Johannes Heil, Rektor der HfJS, erkl?rt: "Wir haben Klaus Tschira als einen Mann kennengelernt, der rasch mehr als ein F?rderer wurde. Und dabei hat er Gro?es geleistet, für unsere Hochschule mit der Stiftung der Bibliothek Albert Einstein, und für viele andere Institutionen und Personen. Aber Klaus Tschira war vor allem und über jede F?rderung hinaus ein Mensch, der von Anfang an beeindruckte: durch einnehmende Offenheit, uners?ttliche Wissbegierde und beeindruckende Bescheidenheit.

 


Es war einfach eine Freude und eine Frucht, ihn zu h?ren und mit ihm zu sprechen, über die Dinge, die ihm wichtig und interessant waren, und ebenso über das, was man vortragen wollte. Man kann nur ahnen, wie viele beim ihm anklopften, um etwas vorzutragen. Aber man kann sich nicht vorstellen, dass jemand, selbst wenn sein Anliegen nicht gef?rdert werden konnte, entt?uscht von ihm gegangen w?re. Denn etwas hat er immer mitgegeben: Unterstützung oder Ideen, meistens beides.

Sein Erbe ist hervorragend aufgestellt. Tatkr?ftige Mitarbeitende werden Sorge tragen, dass was er aufgebaut hat auch in Zukunft reichen Ertrag für Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bringen wird.
Was dagegen fehlen und nur schwer zu erreichen sein wird, ist seine Vorbildlichkeit im Denken und Handeln. Wir werden Klaus Tschira, unseren Ehrensenator, vermissen, aber uns gerne und stets mit den besten Gedanken seiner erinnern."


 

Februar 2015

Semitisten treffen sich an der HfJS: Vergabe des ersten Alexander-Sima-Ged?chtnispreises der Universit?t Wien


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Babylonisch oder Assyrisch, die für Judentum, Christentum und Islam bedeutenden Kultsprachen Hebr?isch, Aram?isch und Arabisch, aber auch die semitischen Sprachen ?thiopiens oder die weitgehend unbekannten südsemitischen Minderheitensprachen Mehri und Soqotr – sie alle haben eines gemeinsam: Sie geh?ren zu den semitischen Sprachen, den ?ltesten teilweise noch gesprochenen Sprachen der Menschheit.
 

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?Die vollst?ndige Pressemeldung finden Sie hier.

 

Januar 2015

Diversity and Identity - Jewish Communities and the Future of Europe - Internationale Konferenz an der HfJS
 

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Die Zukunft jüdischer Gemeinschaften in Europa wird sich unter anderem am Ausgang aktueller Konflikte und Herausforderungen entscheiden. Wissenschaftler machen dazu bei der internationalen und interdisziplin?ren Konferenz an der HfJS eine Bestandsaufnahme.

Das Ziel der Konferenz: m?glichst viele Stimmen aus unterschiedlichen Perspektiven, Disziplinen und L?ndern zu Wort kommen zu lassen, um zu erfassen, was jüdisches Leben in Europa heute ausmacht und wie es in Zukunft aussehen wird.

 



Die vollst?ndige Pressemeldung finden Sie hier.

Pressestimme

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November 2014

Professorin Hanna Liss bleibt an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Die Professorin für Bibel und Jüdische Bibelauslegung Hanna Liss hat einen Ruf an die School of Jewish Theology in Potsdam für Hebr?ische Bibel und Exegese abgelehnt.

Die Kollegen an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) sind sehr froh, dass Hanna Liss sich überzeugen lie?, an der HfJS zu bleiben. ?Mit diesem Verbleib sichern wir die schon seit Jahren kompetente Vertretung des Faches Jüdische Bibel und Bibelauslegung für die Zukunft“, sagt Prof. Johannes Heil, Rektor der HfJS.
 

Die vollst?ndige Pressemeldung finden Sie hier.

 

August 2014

"Gaza 2014 - Konflikt, Protest und Antisemitismus"


In Entgegnung des andauernden Raketenbeschusses Israels durch die Hamas ist die israelische Armee gegen die Hamas-Strukturen im Gazastreifen vorgegangen. Dieser Milit?reinsatz l?ste in Deutschland und anderen europ?ischen Staaten eine Welle von Demonstrationen und Solidarit?tsbewegungen mit Pal?stina aus. Dabei vermischten sich Kritik an Israel, antisemitische Parolen und Gewaltbereitschaft. Wiederholt kam es zu t?tlichen übergriffen auf Juden. Mit diesem Befund hat sich ein Themenabend der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg am 29. Juli 2014 befasst.

Impulsvortr?ge hielten unter anderem Matti Steinberg, Inhabers des Ben Gurion-Gastlehrstuhls für Israel- und Nahoststudien, und Hannes Greiling, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Mannheim. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion statt, die von Professor Dr. Johannes Heil, Rektor der HfJS, moderiert wurde.

Weitere Informationen sowie einExterner Inhalt Interview mit Matti Steinberg finden Sie
 Externer Inhalthier.

 

 

28. Mai 2014

Zwischen Wunder und Skandal – Bundespr?sident a. D. Horst K?hler zu Gast bei den Heidelberger Hochschulreden

Im Rahmen der Heidelberger Hochschulreden begrü?te die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg am 28. Mai 2014 den Bundespr?sidenten a. D. Horst K?hler.